Am 20.12.2006 war es soweit. Der Entschluß stand fest. Wir würden einige Tage im Wald leben.
Etwas mulmig war uns schon. Das machte sich bemerkbar in den vielen Dingen, die schnell noch im Rucksack verschwanden.
Der erste Abend näherte sich. Die Temperaturen sanken, das Feuer in der Kohte qualmte und so richtig warm wollte uns nicht werden.
Dann rüsteten wir uns für die Nacht. Die eine oder andere lange Unterhose hatte sich mit eingeschmuggelt, Schlafsack, Isomatte, Schaffelle.........doch minus 10°C sorgten für die erste Grenzerfahrung.
Da hilft nur eins warten bis der Morgen kommt. Eis bedeckte das Laub um uns herum und sehnlichst warteten wir auf die ersten wärmenden Sonnenstrahlen. Das Feuer wurde wieder in Gang gebracht - heißer Tee...........welch eine Wohltat.
Die letzten Äpfel und Walnüsse aufklauben, daraus kann man mit nur wenig Honig ein köstliches Frühstück zaubern.
Die zweite Nacht:
ein riesiger Laubhaufen wird aufgeschüttet. Jeder hat da seine eigene Technik. Mitten in den Blättern will jeder schlafen. Liegt es daran oder gewöhnt man sich so schnell, die zweite Nacht war wesentlich angenehmer.
Donnerstag, 22. November 2007
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1 Kommentar:
Hört sich super spannend an, hattest du keinen Schiss? Kris
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